Eva Demskis „Scheintod“: eine Suche
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Datum

18.07.2021
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Uhrzeit

20:00
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Szenische Lesung des Regina Busch Ensembles in Kooperation mit „Frankfurt liest ein Buch“

 
Der Roman „Scheintod“ ist ein politisches Zeitzeugnis Frankfurts während der Unruhen Anfang der 70er Jahre und enthält eine differenzierte und facettenreiche Schilderung des linken Milieus dieser Zeit. Ausgangspunkt ist der plötzliche Tod des jungen aufstrebenden Anwalts Reiner Demski, Ehemann von Eva Demski, der unter anderem Gudrun Ensslin von der RAF und Mitglieder der RAF-Sympathisanten-szene vor Gericht vertrat, die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. Eva Demski erzählt aus ihrer weiblichen Perspektive den schwierigen Selbstfindungsprozess von sich als Witwe. Auf ihrem Recherche-Weg in die Vergangenheit ihres Mannes entdeckt sie an ihm völlig unbekannte Seiten und für ihn wichtige außergewöhnliche Orte. So wird dieser Weg für Eva Demski eine Reise zu sich selbst.

 
Eva Demski ist u.a. Trägerin der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen, war 1988/89 Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, erhielt 2008 den jährlich vergebenen Preis der Frankfurter Anthologie und 2018 den George-Konell-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, der alle zwei Jahre vergeben wird.
 
Mit:
Karin Flaake, Angelika Löfflat, Stephanie Monceau
Textfassung/Regie: Regina Busch
Kostümbild: Johanne Schröder

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